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Günstige Insolvenzware und Konkursware kaufen

Insolvenzversteigerungen. Günstig zu neuwertiger Insolvenzware


Des einen Ruin ist des anderen Gewinn - so könnte man kurz und knackig den Nutzen von Insolvenzversteigerungen schildern. Der eine hat Konkurs anmelden müssen und muss nun seine Ladeneinrichtung samt noch vorhandener Ware verkaufen, um seine Gläubiger wenigstens zum Teil auszahlen zu können. Der andere macht sich diesen Umstand zu nutze und möchte die Waren günstig kaufen. Meist geschieht dies, um sie später an andere zu verkaufen und dabei einen Gewinn zu machen.

Es kann aber auch sein, dass man so günstig an neuwertige Maschinen kommen kann, die den eigenen, möglicherweise veralteten Maschinenpark aufwerten. Unter Umständen kommen auch Lastwagen zum Verkauf, die den Fuhrpark erweitern.

Bei so mancher Insolvenzversteigerung findet man den typischen Übay-Verkäufer, der nach verkaufbaren Schnäppchen sucht. Manch einer hat sich sogar auf Konkursware in einem bestimmten Bereich spezialisiert.

Wer Insolvenzware billig aufkauft, sorgt dafür, dass die Konkursmasse verflüssigt wird und die Gläubiger ausbezahlt werden können.
Er kann darauf rechnen, dass auch seine eigenen Kunden die Ware gerne kaufen, weil sie deutlich günstiger ist. Die Versteigerung der Insolvenzware erfolgt nämlich zu einem Bruchteil des eigentlichen Wertes. Folglich kann man sie auch dann noch günstig weiter verkaufen, wenn man einen Gewinn aufschlägt. Die Investition lohnt sich allemal, auch wenn man vielleicht einen weiteren Weg in Kauf nehmen muss, um an die Waren heranzukommen. Am besten reist man gleich mit Lieferwagen an, um die Käufe anschließend mitzunehmen.

Man kann gelegentlich auch als Privatmann an Insolvenzversteigerungen teilnehmen.

Vor allem technische Artikel oder Schmuck stoßen auf großes Interesse unter privaten Käufern. Wo die nächste Insolvenzversteigerung stattfindet, muss man allerdings erst einmal in Erfahrung bringen. Konkursware wird meist von einem Insolvenzverwalter zur Versteigerung gebracht. Wann und wo man die Ware ansehen und kaufen kann, erfährt man entweder beim Konkursverwalter, bei den Mitarbeitern der pleite gegangenen Firma oder im Rathaus. Manchmal werden Konkursversteigerungen auch in der Tagespresse angekündigt.

Insolvenzware wird heutzutage auch über das Internet versteigert.

Zur Teilnahme an Insolvenzversteigerungen muss man sich üblicherweise anmelden. Ob Privatpersonen die Ware kaufen dürfen, ist unterschiedlich. Nicht jede Art der Insolvenzware ist dazu geeignet, in private Hände zu geraten. Sind in der Konkursware beispielsweise gefährliche Stoffe wie Säuren und Laugen enthalten, muss man davon ausgehen, dass diese nur an geeignete Kunden abgegeben werden. Was genau bei einer Insolvenzversteigerung unter den Hammer kommt, ist also vorher zu erfragen. Als Käufer muss man damit rechnen, dass Konkursware nach der Ersteigerung sofort bezahlt werden muss. In einigen Fällen macht man mindestens eine Anzahlung. Ob man dafür Qualität erhält, muss allerdings in jedem Fall überprüft werden. Auch in Waren aus einem Konkurs kann Wertloses, Abgelaufenes oder Defektes enthalten sein. Man kauft wie besehen, eine Garantie oder Rückgabemöglichkeit gibt es nicht. Außerdem muss man wissen, dass der Begriff "Konkursware" heute eigentlich nicht mehr verwendet wird. Man spricht stattdessen von Insolvenzware.